• Diana

Befreiung aus der Wut


Ich könnte platzen vor Wut!!!



Eine wahre Geschichte einer Patientin:

"Ich wache morgens auf und weiß, meine berufliche Lage wird sich in nächster Zeit nicht verbessern. Ich rede mir Tag für Tag ein: Mir geht es gut und ich bin gut drauf.

Es wird besser und ich stehe das durch. Ich bin nicht allein. Da Draußen sind Menschen, denen geht es genauso wie Dir und sie motivieren sich und laden Dich in eine „Alles ist Liebe-Gruppe“ oder „Lebe Deine Fülle“ oder besser noch: „Ich habe es geschafft und Du schaffst es auch, mit wenig Aufwand viel Geld zu verdienen.“

Ich spüre, dass ich meinen Ärger, meine Wut bald nicht mehr halten kann.

Ich kann nicht in eine Gruppe gehen, die mir zeigen will,

wie ich positiv fühlen und denken soll.

Ich kann nicht positiv denken und gleichzeitig steigt in mir Wut auf!

Mittlerweile bin ich schlecht gelaunt und ärgere mich über alles, obwohl ich sonst eher ein gelassener Mensch bin.

Was passiert mit mir? Was kann ich tun?

Ich erkläre ihr folgendes:

"Du hast ein gutes Gespür für Dich und weißt, dass Du an einem Punkt angekommen bist,

an dem Du keine Möglichkeiten mehr siehst, Deine Wut in Dir zu halten.

Diese ist verwirrend für Dich.

Folge deinem Gefühl oder besser Deiner Intuition!

Deine Wut ist eingesperrt und beansprucht nun Platz und Deine Seele will sich befreien. Folge dieser Intuition und verschaffe Dir den Freiraum.

Ich schlage Dir vor an einem Ort zu gehen, wo Du allein bist und niemand Dich hören kann.

Stell Dir Deine Wut als einen inneren Drachen vor. Dieser Drache gehört zu Dir und Du kannst ihn Dir mit Deinem inneren Auge vorstellen. Dieser Drache ist wütend und will Feuer spucken und das darf er nun auch.

Gib Dir die Erlaubnis, alle aufgestauten Gefühle auf Deine Art herauszubringen.

Öffne Deine inneren Tore.

Du kannst schreien, fauchen, meckern, beschuldigen usw. alles was immer Deine Wut zum Ausdruck bringt, an diesem Ort entladen. Du kannst es solange tun, bis Du das Gefühl hast, leer zu sein. Atme dann tief ein und aus. Meist kommt dann ein wenig Erschöpfung hinzu. Diese fühlt sich dann positiv an.“

Meine Patientin brauchte ein wenig Unterstützung. Deshalb gingen wir gemeinsam in den Wald.

Zunächst traute sie sich nicht, die Wut zu zeigen. Zu tief saßen ihre Erziehungsmuster.

Immer wieder gab sie sich und ihrem inneren Kind die Erlaubnis, die Wut loszulassen.

Zunächst waren ihre Töne zögerlich, dann als die Wucht der Wut aus der Tiefe ins Bewusstsein stieg, wurde daraus ein kräftiger Urschrei, der eine typische Tonlage hat.

Später erzählte sie mir, dass sie das Gefühl hatte, nicht nur die momentane Wut, sondern auch der Schmerz der Kindheit mit diesem Schrei herauskam.

Sie fühlt sich befreit und leicht.

Information: Arthur Janov hat 1970 die Urschreitherapie/ Primal Therapy als psychotherapeutische Behandlungsmethode gegründet.

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© 2020 Diana Badenius, Mannheim