• diana8644

Gefühle erkennen


Kennst Du das: Du kannst aus Mitgefühl weinen wie ein Schlosshund. Es fällt Dir leichter Dich in andere Personen hineinzufühlen, aber wenn es darum geht Deine Wut auszudrücken, dann bist Du gehemmt und Deine Angst lässt Du lieber im Keller Deines ICHs. Du findest eine Ausrede, Dich nicht um diese Gefühle zu kümmern. Da wird dann lieber das Gefühl verdrängt und die Wichtigkeit dabei den Gefühlen einen Raum zu bieten, wird nicht gern nachgegangen.

Angst tritt immer dann auf, wenn du dich in irgendeiner Weise bedroht fühlst. in realer oder erwarteter Gefahr schwebst.

Leicht wird jedoch übersehen, wie nützlich die Angst auch für dich sein kann. Sie dient als Warnung vor Gefahr, schützt dich davor, große Risiken einzugehen und mobilisiert im Ernstfall ungeahnte Kraftreserven in Form von Adrenalin und Noradrenalin, die dich bei der Flucht oder der eigenen Abwehr und Verteidigung unterstützen.

Freude tritt auf, wenn dir etwas Gutes wiederfährt Wünsche erfüllt. Es handelt sich um ein positives Gefühl, das ganz still oder auch ganz laut und überschwänglich ausgelebt werden

Wenn du erfreut bist zeigt sich das oft durch ein Lachen oder Lächeln – dein Körper entspannt sich und du genießt alles was um dich herum passiert und nimmst es positiv wahr.

Trauer ein starker seelischen Schmerz. Dieser wird oft durch einen Verlust ausgelöst, durch Trennung oder Tod, und tritt während des Versuchs der Bewältigung dieses Verlusts auf. Umso stärker die Bindung vor dem Verlust war, umso tiefer steckst du oft auch im Trauerprozess.

Wut Erlebte Frustration oder Ungerechtigkeit. Übertreten der eigenen Grenzen durch Außenstehende führt dazu. Wut ist nicht gleich Aggression und ist deshalb negativ behaftet .Die Wut bietet Chancen als Zeichen zu bemerken, wo etwas anders läuft als du dir wünschst und somit der erste Schritt in Richtung einer Veränderung

Es macht keinen Sinn, die Gefühle zu unterdrücken. Gefühle tauchen nie ohne Grund auf, doch dieser wird uns oft erst bewusst, wenn wir sie ausleben können.

Vielleicht ist die Unterdrückung von Angst oder Wut jedoch der einzige Weg, den du bisher kennst. Viele Menschen lernen als Kinder einen Umgang mit Gefühlen, der Glaubenssätze festigt wie die folgenden:

Wer Angst hat ist schwach. Wut ist schlecht – du musst dich im Griff haben.

  • Freu‘ dich nicht zu früh. Fühl Dich nicht immer gleich angegriffen

Stelle Dir ein paar Situationen vor, die in Deinem Alltag häufiger vorkommen.

Welche Gefühle kannst Du besonders gut fühlen?

Suche dir eine Situation heraus und erspüre das dazugehörige Gefühl. Beobachte es.

Wo im Körper befindet es sich?

Wie fühlt es sich genau an?

Ist es Druck, Ziehen, Stechen, Kreisen, Pulsieren?

Wo im Körper spürst Du es?

Welche der Grundgefühle erlebst du selten?

Gibt es ein Grundgefühl, welches du so gut wie gar nicht fühlen kannst?

Wer aus Deinem Umfeld, das Dich geprägt hat, hat welche Gefühle besonders gut zum Ausdruck gebracht?



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