• Diana

Traumberuf: "Gefühls-Manager"

Aktualisiert: Juli 30

5 Tipps für den richtigen Umgang mit Deinen Gefühlen. Sie entscheiden, wie erfolgreich Du Dein Leben meisterst




Wir wissen es ganz genau…!.

Es sind eigentlich die immer wieder gleichen Fragen, die uns umtreiben: Wie erlebe ich mich selbst, wie nehme ich mein Leben und meine Probleme wahr? Was sind meine inneren Konflikte, meine Abwehrmechanismen und wie drückt sich die Art meiner Beziehung zu anderen Menschen aus, egal ob in der Partnerschaft oder im täglichen Miteinander? Es ist unsere persönliche Grundhaltung, die wir gegenüber unseren Gefühlen einnehmen. Diese entscheidet darüber, ob wir unseren Umgang mit Gefühlen verbessern oder nicht.


Wenn wir über Emotionen reden, dann geht es meist um ein ganz bestimmtes Gefühl oder aber um einen ganzen Ozean verschiedenster Wahrnehmungen, der sich aus den verschiedensten Empfindungen zusammensetzt. Tatsächlich setzt sich die große Vielzahl aller Gefühle immer aus unterschiedlichen Anteilen der vier Basis-Emotionen oder Grundgefühle zusammen:

Angst • Wut • Trauer • Freude

Wut, Trauer oder Angst fühlen sich eher unangenehm an, weil sie einen schmerzhaften Charakter haben. Freude dagegen angenehm, weil sie mit Lust in Verbindung steht.


Wir können wütend werden und einen anderen Menschen verletzen. Diese Wut ist dann destruktiver Art. Wir können aber auch wütend sein und diese Kraft nutzen, um uns zu wehren und uns durchzusetzen, dann ist die Wut für uns konstruktiv. Welches Verhalten dieses Gefühl verursacht, oder wie es sich anfühlt basiert auf unseren Erfahrungen und Verletzungen und da sind wir wieder am Anfang. Erinnerst Du Dich?


Es ist unsere persönliche Grundhaltung, die wir gegenüber unseren Gefühlen einnehmen. Diese entscheidet darüber, ob wir unseren Umgang mit Gefühlen verbessern oder nicht.


Du kannst Einfluss auf Deine Gefühle nehmen, wenn Du unangenehme Gefühle regulierst, oder angenehme Gefühle förderst. Die folgenden Tipps erleichtern Dir den Umgang mit unangenehmen Gefühlen. Denk immer daran, Gefühle sind wichtig und notwendig, auch wenn sie schmerzhaft sind, haben sie ihre Berechtigung.


Achtung: Die nun folgenden Tipps sind nicht für Menschen geeignet, die eine therapeutische Begleitung brauchen.

5 TIPPS für den richtigen Umgang mit unangenehmen Gefühlen

Tipp 1: Gefühle abklingen lassen

Die meisten Gefühle klingen von selbst und auch schnell wieder ab, wenn man sie lässt. Kämpft man gegen eine Emotion an, kann es sein, dass sich das Gefühl noch mehr verstärkt. Beispiel Wut: Jemand hat es geschafft, dich zu verärgern – Du bist wütend. Jetzt willst du dieses Gefühl auf Biegen und Brechen loswerden und bemerkst, dass es nicht so einfach wieder verschwindet. Du wirst wütender. Erlaube Dir die Wut zu fühlen – nimm sie als Wut an, die sich zeigen will - nimm Dir die Zeit, dieses Gefühl abklingen zu lassen, somit gibst Du der Wut den Raum abklingen zu können , und sie löst sich auf, weil sie von Dir gesehen wurde und akzeptiert wurde– ohne große Anstrengung.

Stelle dir einen stabilen Holzofen vor. In ihm brennt ein heißes Feuer (Wut, Angst, ...). Weil dieses Feuer sicher vom Stahlgehäuse ummantelt ist, hältst du es gut aus – du lässt es einfach ausbrennen. Und zusätzlich kann durch das Ofenrohr heiße Luft Stück für Stück entweichen.


TIPP 2: Richtiges Atmen

Deine Emotionen stehen mit Deinem Körper in Verbindung. Wenn du Angst hast, wird deine Atmung oberflächlicher und schneller. Das gibt dem Gehirn das Feedback: Hier herrscht eine Bedrohung, noch schneller Atmen, auf Flucht vorbereiten. Im Gehirn gibt es Körperkartierungen, die Emotionen mit Körperzuständen verbinden. Wenn du deine Atmung bewusst verlangsamst und vertiefst, gibst du dem bestimmten Bereich im Gehirn einen Impuls: Es wird wieder langsamer geatmet, es ist alles wieder in Ordnung, der Körper darf sich entspannen.


Wenn Du beispielsweise eine Präsentation halten musst und Du etwas zu aufgeregt bist: Dreimal tief durchatmen. Vielleicht reicht das schon, um wieder etwas „runter zu kommen“. Interessanterweise machen wir das ja oft instinktiv. Wenn uns etwas aufregt, dann schnaufen wir auch tief durch.


Atme gleichmäßig ein und aus. Beim Einatmen stellst Du Dir vor, Du holst Dir Lebensenergie in den Körper und beim Ausatmen, gibst Du die überschüssige Energie wieder ab.

TIPP 3: Dein momentanes Gefühl benennen

Studien haben belegt, dass allein das Benennen einer Emotion, eine beruhigende und regulierende Wirkung haben kann (Daniel Siegel, Neurowissenschaftler).

Sag was Du fühlst.


Wenn Du gerade aufgeregt bist, kannst du dir sagen: „Ich habe Angst“. Oder wenn Du verärgert bist: „Ich bin wütend“, bei Frustration: „Ich bin traurig“, wenn Du Freude empfindest: „Ich bin voller Freude“.


TIPP 4: Impuls-STOP! Deinen Impuls bewusst unterbinden

Es gibt Situationen, in denen unsere Emotionen uns überrollen und sie momentan so gar nicht in die Situation passen. Dann kann ein Impuls Stop sehr wertvoll sein. Nehmen wir an, Du steckst gerade mit Deinem Team in der heißen Abschlussphase eines Projekts. Alle sind gestresst und auch Du könntest durch die Decke gehen. Aber Du bist der Teamleiter oder die Teamleiterin und möchtest für Besonnenheit sorgen. Dann kannst Du dir innerlich sagen:


„STOPP! Jetzt nicht! Ich weiß ich bin wütend, aber ich kümmere mich später um die Wut...“


Dadurch verschiebst du deine Wut und konzentrierst dich wieder auf zielführende Handlungen. Wichtig ist es allerdings, Dich dann wenn Du Zeit hast, diesem Gefühl den Freiraum zu geben.


Wenn du die Möglichkeit hast, kannst du dieses: „STOPP! Jetzt nicht ...“ auch aussprechen um die abgrenzende Wirkung zu erhöhen. Du kannst es auch dreimal hintereinander sagen. Aber übertreibe es nicht damit. Wenn die Emotion (Wut, Angst, Trauer...) nicht durch das STOPP abklingt, dann hilft auf die Schnelle auch ein Ortswechsel, z.B. zum WC und die Hände mit kaltem Wasser waschen.


TIPP 5: Gefühle vermischen


Was passiert, wenn du dich für zwei Gefühle öffnest, die entgegengesetzte Wirkungen haben? Genau, sie treffen sich in der Mitte. Jedes Gefühle gibt ein wenig ab und dadurch erhalten beide Gefühle eine neue Qualität. Beispiel Angst und Freude: Du weißt, dass du dir zu viel Sorgen über etwas machst. Dann konzentriere dich auf etwas, worauf du dich freuen kannst.


Öffne dich für beide Gefühle und wechsle hin und her. Mal erlaubst du dir etwas Angst zu haben, dann wieder etwas Freude.


Du kannst diesen Prozess verstärken, indem du deine Vorstellungskraft nutzt und zusätzlich deine Körpersprache verwendest.


Dankbarkeit + Verachtung ... Bewunderung + ... Entrüstung + ...... Vertrauen + ... Liebe + ...

Experimentiere mit unterschiedlichen Emotionen. Was passiert, wenn Du Wut mit Traurigkeit kombinierst? Traurigkeit mit Freude? Oder Wut mit Freude? ...


Das kannst du natürlich auch mit den komplexeren Gefühlen machen:


Glück/Freude + ... Trauer + ... Wut + ... Angst + ... Liebe + ... Schuld + ... Scham + ...


Das Wesentliche ist, dass wir Veränderungen wahrnehmen, fühlen und diese positiv in unser Leben integrieren und gut mit ihnen umgehen. Das ist alles.

Ich wünsche Dir gute Erfolge mit meinen Gefühls-Tipps

Deine Diana

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