• Diana Badenius

Workshop "Loslassen"

Aktualisiert: Jan 30


Samstag, 22.02.2020

Stiftung Bürgerhospital, Deidesheim, Weinstraße 35 – 39

9:00 bis 17:00 Uhr

Dein Invest: 99€

Anmeldung und weitere Infos:

0151/59 88 65 12


Loslassen kostet weniger Kraft als Festhalten und dennoch ist es schwerer


Drei „W-Fragen“ stehen im Mittelpunkt unseres Workshops:


1.Warum fällt es Dir so schwer loszulassen?

2.Was brauchst Du, damit Du loslassen kannst?

3.Wie schaffst Du es loszulassen?


Die Klärung dieser drei Fragen, führt uns zur Lösung.


Wenn wir immer wieder an Ereignisse denken, die wir nicht loslassen können, dann verharren wir in Gefühlen wie: Verzweiflung, Trauer, Kränkung, Angst oder Wut. Immer wieder fragen wir uns:


· Warum musste mir das passieren?

· Warum hat er/sie mir das angetan?

· Warum habe ich mich so verhalten?

· Warum ist das Schicksal so ungerecht?

· Warum schaffe ich es nicht, mich aus der Situation zu befreien?


Wenn wir im Warum verharren, verstärken wir damit das Festhalten und machen uns das Loslassen nahezu unmöglich. Obendrein glauben wir, dass Loslassen viel mehr Energie verbraucht als Festhalten. Aber das ist ein Irrtum!

1.Warum fällt es uns so schwer loszulassen?


Ob wir loslassen können oder nicht, hängt von unserer Lebenseinstellung und unseren Ängsten ab.


  • Von der Einstellung, nichts Besseres verdient zu haben, etwa einen liebevollen Partner

  • Von der Angst, keine bessere Alternative, etwa einen attraktiveren Arbeitsplatz, zu finden

  • Von der Angst, nicht in der Lage zu sein, uns zu wehren

  • Von dem Anspruch, alles richtig machen zu müssen und uns Fehler nicht verzeihen zu können

  • Von der Vorstellung, dass wir Andere oder die Umstände verändern können, wenn wir nur genügend lange dagegen ankämpfen

  • Von der Befürchtung das wir unangenehme Ereignisse gutheißen, wenn wir sie akzeptieren und loslassen

  • Von dem Glauben, Loslassen würde bedeuten, dass wir uns selbst aufgeben

  • Von der Überzeugung, dass manche Menschen sich nach unseren Vorstellungen verhalten sollten

  • Von der Überzeugung, dass wir Kontrolle benötigen und sie durch das Loslassen verlieren

  • Vom Glauben daran, dass wir eigentlich etwas Besseres verdient haben, uns aber für den anderen aufopfern, damit er unsere Liebe erkennt

2. Was brauchst Du, damit Du loslassen kannst?


Klarheit! Wir haben Einfluss auf unsere Gefühle. Gefühle entstehen durch Gedanken. Sie haben die Macht, unsere Gefühle zu beeinflussen. Loslassen beginnt mit einem wichtigen Satz: Ich bin bereit loszulassen! Wann immer Du an das denkst, was Du loslassen möchtest, unterbrich Deine Gedanken mit einem STOPP und sage Dir: „Ich bin bereit loszulassen!“


Du wirst die erste Zeit den Eindruck haben, Dich zu belügen, da Dein Gefühl Dir etwas Anderes sagt. Mit zunehmender Übung wird sich Dein Gefühl Deinen Gedanken anpassen.


Mein Tipp: Mach eine Gewinn-/Verlustrechnung auf!

Was gewinnst Du, wenn Du loslässt?

Was verlierst Du, wenn Du loslässt?


Die Beantwortung dieser Fragen, bringt Dich dem Loslassen näher und zeigt Dir welche Ängste und Befürchtungen Du hast, wenn Du loslässt.


3.Wie schaffe ich es dauerhaft loszulassen?


Nachdem Du losgelassen hast, wird sich ein Gefühl der Leere einstellen. Du hast das Gefühl, dass Du etwas verloren hast, wovon Du bisher glaubtest, es unbedingt benötigen oder tun zu müssen. Es entsteht eine Lücke und Ersatz ist noch nicht in Sicht.


Jetzt ist der entscheidende Moment durchzuhalten und sich klar zu machen, dass dieses Gefühl der Veränderung erst einen Platz in Deinem Unterbewusstsein finden muss und die Wandlung zu mehr Freiheit, Energie, Erleichterung und Lebensfreude führt. Am Ende des Prozesses des Loslassens denkst Du Dir: „Hätte ich schon viel früher machen sollen.“


Symptome

Wenn wir belastende Dinge, Situationen und Personen nicht loslassen können, verharren wir dauerhaft in der Vergangenheit. Die Folgen: Zum einen steht es unserem jetzigen Glück im Weg und hindert uns dauerhaft daran, wirklich frei und zufrieden zu sein. Zum anderen können die Belastungen aber auch so groß werden, dass Krankheitssymptome wie: Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Merkfähigkeitsstörungen, Suchtverhalten, Gedankenkreisen, Grübeln, Panikattacken, Wut- und Hassgefühle, Selbstablehnung. Magenbeschwerden, Angstzustände, Schlafstörungen oder Depressionen können hinzukommen.


Ein Beispiel: Du hast Angst loszulassen


Wir ermitteln, ob Deine Angst realistisch, begründet oder übertrieben ist. Häufig behaupten wir, dass wir zu etwas unfähig sind oder sich Katastrophen ereignen werden, obwohl dies nicht der Fall ist. Nur, indem Du Deine Angst genau anschaust, kannst Du feststellen, ob diese begründet ist. Das ist der erste Schritt zum Loslassen.

Eine kleine Zusammenfassung

Dieses ist ein ganzheitlicher Workshop, bei dem wir die bei jedem Menschen individuellen vier Grundgefühle ins Bewusstsein holen und sie ausleben. Erst wenn Du Dir Deiner Gefühle gewahr wirst, kannst Du auch Veränderung zulassen und Dich ganz Deinem eigentlichen Thema „Loslassen“ widmen.


„Nicht, weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.“

(Seneca)

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